068_mar

Gesamtsanierung Kunsteisbahn Margarethen

Die Kunsteisbahn Margarethen ist eine der ältesten Eissportanlagen Basels. Eine Modernisierung der Anlage von 1934 ist von hoher Dringlichkeit und soll der Sportstätte zu neuer Attraktivität verhelfen. Charakteristisch ist die der Stadt Basel zugewandte Nordfassade. Sie bildet den Rücken zu der in die sanfte Topografie des Margarethenparks eingebetteten Eisfläche und verleiht der Anlage mit einem markanten hochstehenden Gebäudekörper einen prägnanten Auftritt. Im Inneren wird das hohe Raumvolumen mit einer neuen Erschliessungsfigur bespielt und der direkte Aufgang des Publikums zur Eisfeldebene räumlich inszeniert. Mit dem Rückbau des bestehenden Curlingrinks wird die bisherige Trennung zum angrenzenden Park aufgehoben und eine visuelle Einbindung der Eisfläche in die angrenzende Parklandschaft ermöglicht. Die präzise Setzung eines neuen Betriebsgebäudes sowie die Neuorganisation des Raumprogramms innerhalb der bestehenden Struktur ermöglicht eine sinnvolle Zonierung und Bündelung der einzelnen Nutzungen. Es werden die Voraussetzungen für ein attraktives und zeitgemässes Gastronomieangebot geschaffen und eine konsequente Trennung der verschiedenen Betriebsabläufe und Personenflüsse erreicht. Die schützenswerte Bausubstanz wird geklärt und der architektonische Ausdruck gestärkt. Sämtliche Eingriffe, insbesondere die Wahl der Materialien und der Farbgebung, leiten sich vom Bestand ab und würdigen den ursprünglichen Gesamtausdruck der Anlage.

Text