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Stadttheater Solothurn

Das Stadttheater Solothurn ist aus einem Häuserkomplex des frühen 17. Jahrhundert gewachsen, inmitten der denkmalgeschützten Altstadt. Baulich lange vernachlässigt, ist nun wieder ein zeitgemässer Theaterbetrieb ermöglicht und ein Mehrwert für das Stadt- und Kulturleben generiert worden. Das äussere Erscheinungsbild blieb insgesamt erhalten. Hauptmerkmal der Umgestaltung ist die Öffnung des Sockelgeschosses zu den beiden flankierenden Gassen hin. Unter Einbezug des umliegenden Strassenraumes entsteht ein Wechselspiel zwischen Innen und Aussen, eine Aufwertung der Umgebung und eine spürbare Verankerung im Stadtgefüge- und Stadtleben. Das Foyer wird als Teil des Strassenraumes inszeniert. Eine Raumskulptur, die Wandelhalle und Begegnungszone aufnimmt, empfängt und leitet das Publikum durch die Ebenen - und wird selbst zur Bühne. Nach der Wiederentdeckung und Restaurierung barocker Brüstungsmalereien lehnt sich die Gestaltung des Theatersaals an den ursprünglichen Barockstil an. Neben der Erneuerung und Anpassung der Bühnen- und Gebäudetechnik an die heutigen technischen Anforderungen, lag das Augenmerk insbesondere auf der Neuorganisation und Optimierung der theaterinternen Räume und funktionalen Abläufe.